Wo ist die Zeit nur hin?
Der Verlag hat sie gefressen...

Zeitverschlinger Kleinverlag
14.Feb

Oh weh, da hab ich mir ja ein ganz schönes Loch in die Blog-Chronik gerissen. Eine Lücke von Mai bis Februar. Wo ist die Zeit nur hin? Ich habe sie gesucht und tatsächlich auch gefunden: Im Bauch des Kleinverlags. Der hat sie einfach aufgefressen. Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat. Fünf Bücher, zwei Messen und unzählige strategische Entscheidungen später, finde ich aber jetzt endlich mal ein wenig Luft um euch zu erzählen, was hier alles so los war. Denn jede Minute, die der Verlag verschlungen hat, war spannend und neu.

Neue Bücher für die Welt!

Die erwähnten neuen Bücher sind vier Romane und eine Anthologie. Aaranai und Die Perlen der Bajar – Die Verbotene Abteilung sind klassische Urban Fantasy-Werke, jeweils rund 400 Seiten Lesestoff. Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes (kurz: Bob) hat einen ähnlichen Umfang, lässt sich aber nicht ganz so akkurat einordnen. Wir nennen es absurd-heiter. Die Legende der Weber – Band 1 und 2 ist aus dem Genre High-Fantasy und nein, es geht nicht darum, Stoffe zu weben. 😉 Ich hab euch die Titel direkt zu den Büchern in unserem Verlagsshop verlinkt, dort findet ihr die Klappentexte, wenn euch eins davon interessiert.

Wir haben uns auch direkt im ersten Jahr schon an unsere erste Anthologie gewagt. Die Ausschreibung lief schon, als noch keins der anderen Bücher veröffentlicht war. Ich möchte an dieser Stelle nochmal allen Autoren danken, die trotzdem den Mut und das Vertrauen hatten, ihre Geschichte(n) einzureichen. Obwohl keiner von ihnen wusste, ob wir überhaupt was produzieren, wenn ja, wie es aussieht und was da so an Qualität bei raus kommt. Wir sind furchtbar stolz auf unser Teegestöber und es macht mich persönlich richtig glücklich zu sehen, dass es rundherum gut ankommt.

Erste Messe-Erfahrungen

Im Oktober haben wir uns auf die erste Messe gewagt. Mit drei Büchern im Gepäck, die es gerade noch rechtzeitig aus der Druckerei geschafft haben. Der BuCon (ich tendiere immer dazu „die BuCon“ zu sagen, aber nein, es heißt „der Buch-Convent“) war nicht nur spannend, weil wir uns das erste Mal öffentlich gezeigt haben, sondern auch, weil wir uns dort selbst gegenseitig kennengelernt haben. Ende November ging es dann direkt auf die nächste Messe, die Buch Berlin. Vielleicht war es ein wenig unglücklich, so unkoordiniert eine doch recht große Veranstaltung als Aussteller zu besuchen, aber Fehler sind ja bekanntlich dazu da, um gemacht zu werden. Alles in Allem hat sich auch die Buch Berlin gelohnt – sie war zwar finanziell ein Desaster, aber es haben sich tolle Bekanntschaften und wunderbare Kooperationen ergeben. Ich drösel euch unsere Messe-Erfahrungen noch mal etwas detaillierter in einem eigenen Beitrag auf. Zusammen mit einer kleinen Übersicht an DOs und DON’Ts, die ich wirklich hätte gebrauchen können. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen Selfpublisher unter euch ebenfalls weiter. (Habe ich eigentlich Verleger unter meinen Lesern? Meldet euch mal!)

Messestand BuCon 2017

Wie geht’s weiter?

In diesem Jahr wird das Fundament, das wir 2017 gelegt haben, weiter ausgebaut. An Büchern erscheinen in der ersten Jahreshälfte unsere ersten beiden Dystopien, wir werden mindestens eine Anthologie ausschreiben, Aaranai bekommt einen zweiten Teil, ebenso geht es in den Reihen der Perlen und der Weber weiter. Unsere Buchboxen gehen im März an den Start und auf mindestens vier Messen findet ihr uns auch. Und ganz wichtig, die eBooks der bereits erschienenen Bücher sind so gut wie fertig und werden teilweise noch Ende Februar veröffentlicht.

Puh, das wird ein spannendes Jahr. Ich hoffe, ich muss meinen armen Blog nicht nochmal so verwaisen lassen. Zu einem regelmäßigen Poster werde ich zwar garantiert nicht werden, aber ich geb mein bestes.

Habt ihr den Besuch auf einer Buchmesse geplant? Wo findet man euch?

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